Flanoir Szenen

Flanoir-Szenen

Hier sind die Flanoir Szenen von allen Charakteren. Allerdings sind sie aus dem Englischen übersetzt, das heißt, dass sie im deutschen Spiel anders lauten! Aber vom Sinn her, müssten sie stimmen!

Diese Szenen sind von einer seite namens: http://newoneworld.ne.funpic.de/index.php?inhalt=news.php

Geht unbedingt auf sie!!
Die is super *__*

Nun die szenen^^

Colette:


~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Colette: *reinkomm* Lloyd, habe ich dich geweckt? Es schneit draußen!

Lloyd: Ich habe mich schon gewundert, warum es so kalt ist.

Colette: Ja! Es ist wirklich kalt!

Lloyd: … Du klingst ja sehr glücklich.

Colette: Ja. Ich meine, ich kann tatsächlich fühlen, dass es kalt ist! Ich bin so glücklich!

Lloyd: Stimmt ja, du konntest solche Sachen bis vor kurzem ja nicht fühlen, was?

Colette: Sag mal, Lloyd, wenn dir die Kälte nichts ausmacht, möchtest du vielleicht mit mir spazieren gehen?

Lloyd: Sicher doch!

~Draußen

Colette: Schau, schau! Man kann über die Stadt sehen! Es ist so wunderschön!

Lloyd: Yeah.

Colette: Lloyd… erinnerst du dich daran, was Kratos gesagt hat?

Lloyd: …Was war es?

Colette: Er sagte, dass wir die Expheres jederzeit wegwerfen könnten. Aber zurzeit müssen wir die Bürden der Hoffnungen und Träume der Opfer tragen und in ihrem Interesse kämpfen. (Hach, Kratos sagt so tolle Sachen! ^^ *schwärm*)

Lloyd: …Oh, das. Das war, als wir gesehen haben, wie Expheres in den Menschenfarmen von Sylvarant gemacht werden.

Colette: Er hat über deine Mutter gesprochen, oder?

Lloyd: Aber er arbeitet bereitwillig für den Anführer des Kerls, der dafür verantwortlich ist, dass meine Mama in ein Monster verwandelt wurde!

Colette: Ich glaube nicht, dass das stimmt. Kratos hat uns immer wieder gerettet. Und er hat auch dich beschützt, Lloyd.

Lloyd: Yeah, aber…

Colette: Und so bin ich mir sicher, dass er sich sowohl um dich als auch um deine Mutter sorgt. Er ist ein wundervoller Vater, denkst du nicht auch?

Lloyd: …Hast du mich deswegen nach draußen geholt? Um mir das zu sagen?

Colette: Ähm, hmm… ich glaube, das war ein Teil davon.

Lloyd: Danke, aber es ist okay. Ich bin nicht mehr wirklich schockiert über die Tatsache, dass er mein Vater ist.

Colette: Aber…

Lloyd: Origins Siegel?

Colette: Es tut mir Leid, dass ich es erwähne. Aber wenn er das ganze Mana aus seinem Körper freisetzt, dann könnte nicht einmal er…

Lloyd: Ich weiß. Niemand weiß, ob er überleben wird oder nicht.

Colette: …Und deswegen müssen wir einen Weg finden, Origins Siegel zu brechen, ohne dass Kratos sein Leben verliert! Genauso, wie du mich gerettet hast!

Lloyd: …Colette.

Colette: Ich bin mir sicher, dass es jeder verstehen wird. Okay? Bitte!

Lloyd: Danke, Colette. Aber ich sehe die Sache so: Kratos hat seine Gründe, um für Mithos Partei zu ergreifen und ich möchte hören, welche Gründe das sind. Alles andere, was ich tun werde, wird warten, bis ich das geklärt habe.

Colette: …Du wirst gehen, oder? Nach Derris-Kharlan.

Lloyd: …Yeah, ich plane zu gehen, nachdem wir uns morgen über Altessas Zustand informiert haben. Ich bin mit Mithos’ Vision nicht einverstanden… Ich muss verhindern, dass es passiert. Ich werde ihn bekämpfen.

Colette: …Ist es okay… wenn ich etwas näher komme?

Lloyd: …Ähm, sicher.

Colette: Ich will diese wunderschöne Landschaft nicht so ruiniert sehen wie Sylvarant.

Lloyd: Ich werde das nicht zulassen.

Colette: Diesmal werden wir sie beschützen, richtig?

Lloyd: Yeah. Kennst du die siebte Zwergenregel?

Colette: Hehe, die, die du am meisten hasst, richtig?

Lloyd: Das Gute und die Liebe werden immer gewinnen. …Ich hoffe wirklich, dass es stimmt.

Colette: Bist du besorgt? Dann… nimm dies. *ihm Schneehasen gib*

Lloyd: Was ist das?

Colette: Es ist ein Anhänger. Ein Flanoir Schneehase. Sie sagen, dass er Glück bringt. Ich habe sie schon früher einen zu Altessa tragen lassen. Und dieser hier ist für dich.

Lloyd: …Danke.

Colette: Lloyd, wir stehen alle hinter dir. Jetzt, wo du auch einen Glücksbringer hast, wir alles gut werden!

Lloyd: Yeah, du hast Recht.

Genis:


~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Genis: Ich bin’s! Hast du nach draußen gesehen? Es schneit.

Lloyd: Ich habe mich schon gewundert, warum es so kalt ist.

Genis: Gehen wir für eine Weile nach draußen! Komm schon, es wird lustig werden!

Lloyd: Sicher doch!

~Draußen

Genis: Wow! Alles ist so still, wenn es schneit.

Lloyd: Yeah, es ist irgendwie gruselig, was?

Genis: Wir sehen kaum Schnee in Iselia, da es so warm ist. *rumlauf* Wow, das ist so cool! *rumlauf*

Lloyd: Hey, du wirst stolpern und fallen!

Genis: Mach dir keine Sorgen, mir wird’s gut gehen! *hinfall*

Lloyd: Siehst du? Ich hab’s dir gesagt! *ihm aufhelfen will* Hey… bist du in Ordnung?!

Genis: …Yeah, ich bin okay.

Lloyd: …Weinst du? Hast du dich verletzt?

Genis: Huh? Heheh, nein, so ist es nicht. Ich bin nur etwas erschrocken.

Lloyd: Worüber?

Genis: Ich dachte nur über Mithos als Engel nach… er würde wahrscheinlich nicht bemerken, dass es so kalt ist. (schon mal darüber nachgedacht, dass er ne Schutzfassung haben könnte? >_>)

Lloyd: …Vielleicht. Vielleicht will er alles über seine Identität zurückweisen. Mensch zu sein, Elf zu sein… sogar Halbelf zu sein.

Genis: Morgen, nachdem wir uns darüber versichert haben, dass es Altessa gut geht, werden wir endlich dem allen ein Ende setzen, oder?

Lloyd: Huh? Warum fragst du? Yeah, das ist jedenfalls der Plan.

Genis: Dann ist es für mich okay, wenn ich für eine Minute Mithos’ Partei ergreife?

Lloyd: Was?

Genis: Ich kann in etwa verstehen, wie er sich fühlt. Nur ein bisschen.

Lloyd: Wirklich?

Genis: Als wir von Iselia verjagt wurden, da, habe ich die Tatsache verflucht, dass ich zu einem Teil menschlich bin. Ich konnte es nicht ausstehen.

Lloyd: Verstehe.

Genis: Als Raine und ich in Heimdall verweigert wurden, war ich so verlegen und frustriert.

Lloyd: Yeah…

Genis: Ich bin weder ein Mensch noch ein Elf. Keine Seite wird mich akzeptieren. Und doch, wenn ich zu ihnen gehöre, wird keiner meine Existenz anerkennen!

Lloyd: Bist du dagegen, Mithos zu bekämpfen?

Genis: …Nein, so ist es nicht. Ich kann ihm sicherlich nicht die Dinge, die er getan hat, vergeben.

Lloyd: Aber es tut dir weh, richtig?

Genis: Nun… Selbst, wenn wir Mithos besiegen, glaube ich nicht, dass wir ihn wirklich besiegt haben werden.

Lloyd: Yeah. …Menschen, Elfen, und Halbelfen… jeder von uns muss sich ändern.

Genis: Kann sich jeder wirklich ändern?

Lloyd: Wir können nicht aufgeben. Jeder hat das Recht, in dieser Welt zu leben – um diese Landschaft zu sehen. …Wenigstens ist es das, was ich denke.

Genis: Du hast Recht. Du bist wirklich stur darin gewesen, nicht aufzugeben.

Lloyd: Kannst du nicht an ein besseres Wort als „stur“ denken?

Genis: Vielleicht werde ich versuchen, auch etwas stur zu sein.

Lloyd: Du weißt genau, wie man den Grund eines Jungen berührt. Hehe, na ja. (Was sollte das denn heißen?)

Genis: …Achoo!

Lloyd: Es wird ganz schön kalt. Willst du wieder hinein?

Genis: Yeah, das klingt gut. Danke, Lloyd.

Lloyd: Huh? Wofür?

Genis: Einfach dafür, dass du mich so behandelt hast wie…

Lloyd: Dich wie was behandelt habe?

Genis: …Nah, vergiss es.

Lloyd: Was sollte dass denn? Mensch. (Ich glaube, die Antwort auf diese Frage muss sich jeder selbst finden >_>)

Raine



~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Raine: *reinkomm* Könnte ich für einen Moment mit dir sprechen?

Lloyd: Hey Professor, was ist los?

Raine: Ich wollte nach draußen gehen um den Schnee zu sehen. Würdest du mich gerne begleiten?

Lloyd: Sicher doch.

~Draußen

Raine: Die Art, wie Schnee von einem so pechschwarzen Himmel fallen kann, ist wundervoll.

Lloyd: Kaum zu glauben, dass Sie so etwas sagen würden.

Raine: Hmph! Obwohl ich dir zustimmen müsste.

Lloyd: Hehehehe.

Raine: Du übertreibst mit dem Lachen.

Lloyd: Sorry.

Raine: Lloyd, was planst du jetzt, zu tun?

Lloyd: Wir… müssen nach Derris-Kharlan gehen.

Raine: Ja. Es ist an der Zeit, dass wir das erledigen.

Lloyd: Yeah, ich weiß, was ich zu tun habe. Origins Siegel zu brechen, das Recht, das Ewige Schwert zu führen, erhalten und die Welten wiederzuvereinen. …Obwohl sie sagen, dass ein Mensch das Ewige Schwert nicht führen kann.

Raine: Das ist nicht das einzige Problem. Damit du dein Ziel erreichst, musst du nicht nur Mithos besiegen, sondern auch Kratos.

Lloyd: Ich frage mich, ob es einen anderen Weg gibt, wie bei Colette.

Raine: Früher hätte ich einfach angenommen, dass es keinen gibt.

Lloyd: Wirklich?

Raine: Ja. Ich habe immer geglaubt, dass es in dieser Welt einige Dinge gibt, die nicht geändert werden können.

Lloyd: Und jetzt glauben sie es nicht?

Raine: …Ich glaube immer noch, dass es Dinge gibt, die nicht geändert werden können.

Lloyd: Ah…

Raine: Aber ich glaube nicht, dass es so schlecht ist, an Möglichkeiten zu glauben. Obwohl ich etwas nervös über die Änderung in mir selbst bin.

Lloyd: Ich frage mich, was es denn war, was sich in Ihnen geändert hat?

Raine: Erinnerst du dich daran, als wir Schneeflocken studiert haben? Als wir gesagt haben, dass man, wenn sie unter einem Mikroskop betrachtet werden, sehen kann, dass sie komplexe, kristalline Formen haben?

Lloyd: Uhhh, w… was? Haben sie das?

Raine: Ja, haben sie. Sie sind wunderschöne Kristalle, die einem Nadelbaum ähneln.

Lloyd: Nadel… Bäume?

Raine: …Vergiss es. (Mensch, Lloyd!) Jedenfalls, abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit, bekommen Schneeflocken völlig verschiedene Formen.

Lloyd: Also? …

Raine: Sie sehen alle wie derselbe, kalte Schnee aus, aber in Wirklichkeit sind sie sehr empfindlich gegenüber ihrer Umwelt.

Lloyd: Oh, yeah, das verstehe ich, aber…

Raine: Mit anderen Worten hat sich die Temperatur um mich herum geändert.

Lloyd: Oh! Ich verstehe, Sie sagen, dass da etwas ist, das sich in Ihnen geändert hat! (#-O)

Raine: Hehe, obwohl es den Anschein haben würde, dass es meine Wärmequelle überhaupt nicht gemerkt hat.

Lloyd: Huh? Huh?

Raine: Danke, dass du mir Gesellschaft geleistet hast. Wir sollten zurückgehen und uns ausruhen, da morgen unser letzter Kampf sein könnte.

Lloyd: Y… yeah, ich schätze mal. (>_> Die Szene ist wirklich am seltsamsten…)

Sheena



~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Sheena: *reinkomm* Hey, hast du ne Sekunde?

Lloyd: Sheena! Was ist los?

Sheena: Willst du mit mir nach draußen kommen? Es schneit und es ist wirklich hübsch.

Lloyd: Sicher doch!

~Draußen

Sheena: Alle schlafen. Die Welt sieht so friedlich aus, wenn man hier so steht.

Lloyd: Yeah. Obwohl Cruxis oben beschäftigt ihre absurde Ära der Leblosen Wesen plant.

Sheena: Leblose Wesen… Glaubst du, dass Diskriminierung wirklich verschwinden würde, wenn jeder zu einem leblosen Wesen werden würde?

Lloyd: …Ich bezweifle es.

Sheena: Yeah. Ich stimme zu. Ich bin ein Mensch. Aber die Leute aus Mizuho und die anderen Menschen aus Tethe’alla haben immer Schwierigkeiten damit gehabt, sich auseinander zu halten. Sogar in Mizuho war ich ein Außenseiter.

Lloyd: Vielleicht verabscheut Mithos das Blut von beiden Rassen, das durch seinen Körper fließt.

Sheena: Vielleicht ist das so. Ich kann das auch in etwa verstehen.

Lloyd: Weil du aus Mizuho bist?

Sheena: Nun, da ich Pakte mit Elementargeistern schließen kann, habe ich wahrscheinlich… Ich habe wahrscheinlich Elfen in meiner Verwandtschaft irgendwo in einer fernen Vergangenheit.

Lloyd: Wirklich?

Sheena: Anscheinend können nur Leute mit Elfenblut in ihren Adern Elementargeister beschwören. Nicht nur Magie, sondern jede Technik die Mana von der natürlichen Welt benutzt, verlangt, dass etwas Elfenblut durch dich fließt.

Lloyd: Dann sind Kratos und Zelos auch…?

Sheena: Sie könnten etwas Elfenblut in sich haben. Genauso wie ich.

Lloyd: Verstehe…

Sheena: Von dem Moment an, an dem ich einen Pakt mit Corrine geschlossen hatte, fingen die Leute um mich herum an, mich anders anzuschauen. Und ich dachte mir, so muss es für Halbelfen die ganze Zeit sein.

Lloyd: Hast du dir… je gewünscht, dass du anders wärst?

Sheena: …Ich habe aufgehört, die Male zu zählen, an denen ich es mir gewünscht habe. Besonders, als ich den Leuten aus meinem Dorf den Tod brachte. Aber eben weil ich diese Kraft besitze, habe ich Corrine und euch alle getroffen.

Lloyd: Yeah, wenn du deine Beschwörungsfähigkeiten nicht hättest, wäre vielleicht jemand anderes stattdessen gekommen, um Colette zu töten.

Sheena: Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich, dass alles, was eine Person beherrscht in irgendeine Art und Weise wichtig ist.

Lloyd: Mit anderen Worten, du hast deine Beschwörungsfähigkeiten, weil sie gebraucht werden.

Sheena: Yeah. Meine Fähigkeiten, Colettes Fähigkeiten, Raines und Genis’ Elfenblut… Und alles, was man von seinen Eltern erbt. Es wird alles gebraucht und deswegen ist es da. Wir werden alle gebraucht und deswegen sind wir da.

Lloyd: …Ich glaube, du hast Recht. Ich glaube, dass jedes einzelne Leben eine Bedeutung hat.

Sheena: Ich auch. Ich habe unlängst angefangen, so zu denken. Und als ich das tat, war es, als ob eine große Last von meinen Schultern genommen wurde. Zu wissen, dass es okay ist, einfach am Leben zu sein… verstehst du?

Lloyd: Nun ja, das ist eine Gabe, oder?

Sheena: Es war keine Gabe für mich. Ich versagte in meinen Pflichten und rannte davor weg, Pakte zu schließen. Ich sah mich selbst immer als Last an.

Lloyd: Verstehe.

Sheena: Aber nachdem ich sah, dass du immer genau das sagst, was du meinst, dich nicht zurück hältst, immer und immer wieder, fing ich an zu glauben, dass ich einfach… ich selbst sein konnte.

Lloyd: Wirklich? Ich verstehe das nicht ganz.

Sheena: Wirklich. Ich glaube, ich habe angefangen, so zu denken, weil du dein Leben so ernsthaft lebst.

Lloyd: Heh. Ich glaube, das ist ein Kompliment.

Sheena: …Ich wünschte, Mithos könnte auch so fühlen.

Lloyd: Mithos…

Sheena: Wenn er sein Leben so ernsthaft Leben würde wie du, würde er vielleicht nicht versuchen, das Leben von denjenigen auszulöschen, die genauso sehr versuchen zu leben.

Lloyd: …Ich weiß nicht, ob wir ihm das überbringen können oder nicht, aber ich werde ihn bekämpfen… Um eine Welt zu erschaffen, wo wir unsere Leben so leben können, wie wir es wollen.

Sheena: Planst du, den nächsten Schritt zu machen?

Lloyd: Yeah. Ich sehe nicht, dass sich die Situation verbessert, wenn wir Cruxis erlauben, nach ihren Weg zu gehen.

Sheena: Ich stimme zu. Ich mag es nicht, einfach herumzusitzen und zu warten um zu sehen, was passieren wird.

Lloyd: Stimmt’s? Du und ich denken sehr ähnlich, Sheena! Ich glaube, wir könnten gute Freunde werden.

Sheena: …Gute …Freunde.

Lloyd: Oh, willst du nicht?

Sheena: …Idiot!

Zelos



~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Zelos: *reinkomm* Hey, man, bist du wach?

Lloyd: …Ich bin grad schläfrig geworden. Gute Nacht. (Ich hab erst „schäfrig“ geschrieben!!!! xD)

Zelos: Whoa, whoa, whoa! Hab dich nicht so! Komm schon, gehen wir nach draußen und reden für ne Weile.

Lloyd: Sicher doch! ^^

~Draußen

Zelos: …An diesem Tag hatte Meltokio einen Rekord-Schneefall. Es sah genauso aus wie diese Stadt.

Lloyd: Worüber redest du auf einmal so plötzlich?

Zelos: Ah, nur eine Geschichte über die Vergangenheit. Ich hatte auf einmal das Gefühl, darüber zu reden.

Lloyd: Nun, wenn du reden willst, ich bin ganz Ohr.

Zelos: Ich war so aufgeregt darüber, das erste Mal Schnee zu sehen, und baute meinen ersten Schneemann im Garten mit meiner Mutter. Dann zerbrach der Schneemann auf einmal. Bevor ich wusste, was los war, begann roter Schnee zu fallen.

Lloyd: …Roter …Schnee?

Zelos: Es war das Blut meiner Mutter. Sie wurde ermordet.

Lloyd: … *erschreck*

Zelos: Als sie fiel, packte sie mich an die Schulter und sagte mir: „Du hättest niemals geboren werden sollen.“

Lloyd: *zurückweich* Das… Das ist schrecklich!

Zelos: Meine Mutter liebte wahrscheinlich jemand anderen. Aber wegen des Orakels von Cruxis musste sie den damaligen Auserwählten heiraten – meinen Vater. Und der alte Mann hatte auch eine andere Frau.

Lloyd: Aber nichts davon war deine Schuld!

Zelos: …Die Magie, die meine Mutter getötet hat, war für mich bestimmt.

Lloyd: Was?

Zelos: Sie hatten mich anvisiert, weil ich der nächste Auserwählte war. Meine Mutter wurde im Kreuzfeuer erwischt.

Lloyd: …

Zelos: Diejenige, die versucht hat, mich umzubringen, war Seles’ Mutter. Sie wurde hingerichtet und wurde im Abtei unter Hausarrest gestellt.

Lloyd: Das ist also passiert.

Zelos: Ich wollte niemals Auserwählter sein. Ich verbrachte jeden Augenblick meines Lebens damit, mir zu wünschen, dass ich einfach weglaufen könnte.

Lloyd: …Auserwählte führen wirklich ein schwieriges Leben. Ich kann mir nur vorstellen, wie das ist. Aber ich kann trotzdem verstehen, wie schwer es sein muss.

Zelos: …Sorry. Es ist schwer, daran zu denken, was man zu solch einer Geschichte sagen soll, stimmt’s?

Lloyd: Mach dir darüber keine Sorgen. Aber warum hast du dich so plötzlich dazu entschieden, es mir zu erzählen?

Zelos: Ich hätte nie geboren werden sollen.

Lloyd: W… Wieso sagst du so was?

Zelos: Ich will nicht sagen, dass ich jetzt immer noch so denke. Aber mein ganzes Leben lang wurde ich von meinen Eltern verstoßen, von der Kirche gemieden und von der königlichen Familie als eine Bedrohung angesehen… Ich wollte einfach weglaufen.

Lloyd: Aber du bist jetzt hier bei uns, stimmt’s?

Zelos: Ich weiß nicht. Sogar jetzt, um ehrlich zu sein, habe ich genug von den ganzen Problemen. Manchmal denke ich, dass es einfacher wäre, wenn alles und jeder einfach zerstört werden würde.

Lloyd: Zelos! Wie kannst du so etwas sagen?!

Zelos: …Hab ich dich angeekelt?

Lloyd: Zum Teufel, ja! Natürlich! Es wäre ein riesiges Problem für mich, wenn alles zerstört wäre!

Zelos: Aber denk mal darüber nach, wenn alles zerstört wäre, würdest du auch verschwinden.

Lloyd: Ich weigere mich, zu verschwinden. Und so will ich auch nicht, dass jeder andere zerstört wird… ich will, dass du auch lebst, Zelos.

Zelos: *ironisch* Ich glaub ich werde weinen.

Lloyd: Mach dich nicht über das lustig, was ich sage. Morgen, wenn wir sicher sind, dass es Altessa gut geht, werde ich Mithos zu einem letzten Kampf herausfordern. Aber wenn das die Art ist, wie du denkst, werde ich zu besorgt sein, um dich mitzubringen.

Zelos: Du wirst kämpfen? Glaubst du wirklich, dass du die Welten wieder vereinen kannst?

Lloyd: Ich kann und werde es. Ich werde nicht weglaufen.

Zelos: Okay, okay. Ich verstehe dich. Ich schwöre, dein leidenschaftlicher Enthusiasmus ist genug, um den ganzen Schnee in Flanoir zu schmelzen. …Ich bin dabei. Ich denke, ich werde diese Nichtweglaufsache einen Versuch geben.

Lloyd: Haha. Wenn die Welt erstmal in Frieden ist, kannst du so lange weglaufen, wie du willst.

Zelos: Man, danke. Man, ich kann nicht glauben, dass ich der schwächeren Seite beistehe. Das ist überhaupt nicht mein Stil.

Lloyd: Worüber redest du?

Zelos: Nichts. Ich rede nur mit mir selbst. Jedenfalls, lass uns zurückgehen. Es ist hier draußen viel zu kalt.

Lloyd: Yeah.

~Am nächsten Morgen

Lloyd: Hmm? Hat Zelos das fallen gelassen? Hey, da ist ein Brief angehängt…

Brief: Dies ist ein Symbol meines Vertrauens. Behalte es für mich, okay? Ich habe nicht das Recht, um deine Vergebung zu bitten, aber ich möchte trotzdem, dass du mir verzeihst. P.S: Sag es nicht den anderen.

Lloyd: Was zum? …Man, was zum Henker versucht er, zu sagen? Er sollte es einfacher zu verstehen machen!

Erhalten: Erz des Auserwählten.

Presea



~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Presea: *reinkomm* Ich bin es.

Lloyd: Das ist ungewöhnlich. Was ist los?

Presea: Würdest du gerne nach draußen kommen, um den Schnee zu betrachten?

Lloyd: Sicher doch.

~Draußen

Lloyd: Wow! Ich habe noch nie so viel Schnee gesehen.

Presea: Ich habe… kaum Schnee gesehen in meinem Leben, deswegen… fühlt es sich seltsam an.

Lloyd: Wirklich?

Presea: Die Erinnerungen von der Zeit, in der ich meine Seele verloren hatte, sind… nicht ganz klar. Und außerdem war ich nirgendwo außer in Ozette und Meltokio.

Lloyd: …Verstehe. Ich bin genau so. Bevor all das passiert ist, habe ich Iselia kaum verlassen.

Presea: Schnee schmilzt so schnell.

Lloyd: Yeah. Es ist… eigentlich nur Eis.

Presea: Ich habe es immer als etwas betrachtet, das für eine lange, lange Zeit besteht. Aber stattdessen ist es flüchtig.

Lloyd: Yeah. Wenn du so darüber redest, ist es traurig.

Presea: Aber so sind die Dinge. …Bäume, Grass und Blumen werden schließlich alle vergehen. Menschen sind nicht anders.

Lloyd: Jedes Leben stirbt schließlich. Also verschwindet auch Schnee.

Presea: Altessa wird noch nicht verschwinden… stimmt’s?

Lloyd: Presea…

Presea: I… Ich habe ihm noch nicht vergeben. Und doch, wenn er jetzt sterben würde, würde ich…

Lloyd: Es wird alles gut werden.

Presea: …Das ist nicht absolut sicher. Ich wünschte, du würdest solche Sachen nicht so zufällig sagen.

Lloyd: Wenn es absolut sicher wäre, würde ich nicht sagen „Es wird alles gut werden.“.

Presea: Was willst du damit sagen? Diese Art von Wörtern ist gemeint, wenn wir fühlen, dass es keinen Grund gibt, sich Sorgen zu machen.

Lloyd: Es gibt nichts in dieser Welt, was absolut sicher ist. Und ich glaube, das ist genau der Grund, warum wir solche Dinge zu uns selbst sagen. Sachen wie, „Ich weiß, dass ich es kann!“ „Ich weiß, dass es okay sein wird!“

Presea: Vielleicht.

Lloyd: Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob es Altessa wieder gut gehen wird. Das einzige, was ich tun kann, ist, an Altessas Lebenswillen zu glauben.

Presea: Glauben…

Lloyd: Yeah. Und deswegen sage ich „Es wird alles gut werden.“. Ich werde es immer wieder sagen und immer daran glauben. Der menschliche Wille ist eine mächtige Sache. Ich werde diese Macht benutzen, um Altessa in dieser Welt zu behalten.

Presea: Es muss diese Willenskraft sein, die dich so stark macht.

Lloyd: Ah, darüber bin ich mir nicht so sicher…

Presea: Wenn ich dich ansehe, fühlen sich die Dinge, von denen ich dachte, dass sie vollkommen hoffnungslos sind, so an, als ob sie ganz leicht zu bewältigen wären.

Lloyd: …Ich bin einfach gestrickt, deshalb denke ich nicht zu viel über Dinge nach. Ich vermute einfach, dass alles irgendwie klappen wird so lange ich nicht aufgebe.

Presea: Glaubst du, dass du gegen Mithos gewinnen kannst?

Lloyd: …Yeah, ich werde gewinnen. Ich wäre nicht in der Lage, gegen ihn zu kämpfen, wenn ich diesen Gedanken nicht hätte.

Presea: Ist es, weil du für eine kurze Zeit sein Freund warst?

Lloyd: Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht. Aber ich kann ihn nicht sympathisieren.

Presea: Ja, er hat viele schreckliche Dinge getan – Menschen, Elfen und dem Land selbst.

Lloyd: Und Halbelfen. Er nahm seinen eigenen Schmerz und zwang ihn jedem um sich herum auf und brachte die ganze Halbelfenrasse in den Prozess.

Presea: Ja. Das ist wahr.

Lloyd: Die Tatsache ist, dass Menschen und Elfen beide schlechte Dinge getan haben. Und ich bin sicher, dass Mithos es so lange toleriert hat, wie er konnte. Aber das ist nur eine Entschuldigung für all die Dinge, die er getan hat.

Presea: Lloyd, du wirst gewinnen.

Lloyd: Huh?

Presea: So fühle ich mich, nachdem ich mit dir geredet habe. Wenn dein und Mithos’ Wille sich kreuzen würden, bin ich sicher, dass deiner seinen übertreffen wird. Weil du dein eigenes selbst nicht bestreitest.

Lloyd: …Danke. Nur zu hören, dass du das sagst, gibt mir den Mut, morgen gegen Cruxis zu kämpfen.

Presea: Morgen?

Lloyd: Yup. Nachdem wir sicher sind, dass es Altessa gut geht, werde ich dem allen ein Ende setzen.

Presea: Du wirst Mithos besiegen und die Welten wieder vereinen.

Lloyd: Yeah. Das ist der einzige Weg.

Presea: Lloyd, ich bin sicher, dass alles okay sein wird, ich weiß… du kannst gewinnen.

Lloyd: Hey, du bist optimistisch.

Presea: Ja. Ich werde dir meine Willenskraft ebenfalls leihen.

Lloyd: Okay, ich werde sie gut zu nutzen wissen!

Regal



~Im Hotel

*klopf* *klopf*

Lloyd: Wer ist da? Herein!

Regal: *reinkomm* Entschuldige.

Lloyd: Regal? Was machst du denn um diese Zeit hier?

Regal: Ich entschuldige mich dafür, dass ich zu spät komme. Würde es dir etwas ausmachen, wenn wir für einen Moment nach draußen gehen würden? Ich würde gerne ein Wort mit dir wechseln.

Lloyd: Sicher doch.

~Draußen

Regal: Schnee… Dieser Ort wird tatsächlich von Celsius’ Anwesenheit beeinflusst.

Lloyd: Es ist schön anzuschauen, aber ich wette, dass die Leute, die hier Leben, eine harte Zeit haben.

Regal: Das stimmt. Der einzige Weg, um an diesem Ort zu überleben, ist durch Tourismus.

Lloyd: Hey, das Hauptgeschäft deiner Gesellschaft ist Tourismus, stimmt’s? Besitzt du irgendwelche Gebäude in Flanoir?

Regal: Es müssten sich mehrere Ski Ferienorte und Hotels von uns in diesem Gebiet befinden.

Lloyd: …Whoa, du bist wirklich reich.

Regal: Ich bin nicht derjenige, der die Gesellschaft gebaut hat, das war jemand in meiner Familie vor mehreren Generationen.

Lloyd: Wow, deine Familie existiert schon eine lange Zeit.

Regal: Die Exsphere Mine produzierte einen großen Wohlstand für die Familie. Sie verkauften wahrscheinlich die Exspheres durch einen Makler, der sie an die Desians weitergab. Das Vermögen, das ich besitze, wurde durch das Blut der Leute von Sylvarant bezahlt.

Lloyd: …Yeah, ich schätze mal.

Regal: Es tut mir Leid.

Lloyd: Es ist nicht deine Schuld.

Regal: Ignoranz ist keine Entschuldigung. Wenn es etwas ist, ist es selbst ein Verbrechen.

Lloyd: Nun, vielleicht, aber…

Regal: Das könnte zum Teil der Grund sein, warum Mithos alles Leben auf dem Planeten bedrückt.

Lloyd: Was meinst du damit?

Regal: Menschen sind unwissend auf ihren Sünden und Elfen schauen von ihnen weg. Das frustriert Mithos.

Lloyd: Sogar, wenn das wahr ist, was er tut, ist die ganze Welt in Racheakt zu drängen. Das ist nicht etwas, das vergeben werden kann.

Regal: Wenn das so ist… kann mir auch nicht vergeben werden. (Jetzt geht das schon wieder los <_<)

Lloyd: Was? Wieso?

Regal: Weil ich auf einen Racheakt gegen Cruxis bin. (*Augen verdreh*)

Lloyd: Das ist was Anderes.

Regal: Nein, ist es nicht. Wenn diejenigen, die Alicia in ein Monster verwandelt haben, Menschen gewesen wären, hätte ich wahrscheinlich denselben Pfad wie Mithos gefolgt.

Lloyd: Dein Gewissen springt normalerweise ein, bevor man zu diesem Punkt gelangt. Wenigstens ist es das, was Professor Raine gesagt hat.

Regal: Ja, das glaube ich auch. Aber das, was ich… nein, was wir tun, ist immer noch nicht anders als das, was Mithos tut. (<_< >_>)

Lloyd: …Nicht anders als das, was Mithos tut?

Regal: Wir eliminieren diejenigen, die nicht unsere Ideale nicht teilen und die uns im Weg stehen mit Gewalt.

Lloyd: Nun, yeah, wenn man es so betrachtet.

Regal: Mithos weiß das. Das erklärt, warum er die Dinge über die Exspheres sagte, als er wegging. Über die Heuchelei unseres Protests gegen das Opfern der Leben, während diese Steine benutzen, die das Leben anderer Leute verzehrt haben.

Lloyd: Es fängt wirklich an, mich zu erreichen.

Regal: Bist du sicher, dass es nicht deswegen ist, weil dass, was er gesagt hat, wahr ist?

Lloyd: Vielleicht. Aber nur, weil es logisch klingt, macht es das nicht richtig.

Regal: Hmm.

Lloyd: Ich kann nicht ausstehen, was er macht. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe.

Regal: …Ja, vielleicht ist das alles, was gesagt werden muss. Als ich mich in Mithos hineinversetzte, habe ich unbewusst versucht, meine eigene Gerechtigkeit zu rechtfertigen. (keine Ahnung, ob das letzte Wort so stimmt, das Wort „to legitamize“ habe ich NIRGENDS gefunden! >.<)

Lloyd: Du denkst immer über kompliziertes Zeug nach. (und benutzt auch dementsprechend komplizierte Wörter @_@) Niemand will der Böse sein und niemand will sich mit Dinge auseinandersetzen, die man nicht mag.

Regal: Jeder denkt gleich. Ist es das, was du sagen willst?

Lloyd: Wenn du aufhörst und über die Tatsache nachdenkst, dass jeder genauso ist wie du, würdest du nicht die Dinge tun, die Mithos tut. Also…

Regal: Wirst du gegen ihn kämpfen.

Lloyd: Morgen, nachdem wir Altessas Zustand überprüft haben, werde ich dem allen ein Ende setzen. (irgendwie wird das langweilig…)

Regal: …Sehr gut. Diese Tragödienkette muss so schnell wie möglich gebrochen werden.

Lloyd: Yeah. Ich zähle auf deine Unterstützung.

Regal: Du hast sie. (OMG! Endlich vorbei!!! -.- Also, diese Szene war für mich am langwierigsten…)

Kratos (ENDLICH!!!!!!!!! xD Und nein, diesmal gibt’s kein *klopf, klopf* *g*)



~Im Hotel

Lloyd: …Wow, das ist ein Schnee.

???: Lloyd…

Lloyd: Hat jemand gerade meinen Namen gerufen? …Vielleicht ist jemand draußen.

~Draußen

Lloyd: *umschau* Huh… Ich glaube, ich hab mir das nur eingebildet…

Kratos: Lloyd…

Lloyd: *sich umdreh*

*Kratos und Noishe kommen näher*

Lloyd: Hast du die ganze Zeit gewusst, dass ich dein Sohn bin?

Kratos: …Es wurde mir klar, als ich Annas Grab bei deinem Haus sah.

Lloyd: Wie ist Mama gestorben? Du weißt es doch, oder? …

Kratos: Genauso wie Presea war Anna ein Versuchsobjekt für das Angelus Projekt. Sie haben versucht, einen Cruxis-Kristall in ihrem Körper zu züchten. Als ich von Mithos’ Plan, eine Ära von Leblosen Wesen zu erschaffen, erfuhr, stellte ich mich gegen ihn und kam hinunter in dieses Land, wo ich Anna traf.

Lloyd: …Also war Mama ein Experiment, genauso wie Presea…

Kratos: Nachdem ich Anna traf, erkannte ich meinen Fehler, zu glauben, dass Mithos’ Vision zu akzeptieren der schnellste Weg wäre, um die Welten wieder zu vereinen. Ich fing an, nach einem Weg zu suchen, wie ein Mensch das Ewige Schwert führen könnte.

Lloyd: …Damit du die Welten vereinen konntest?

Kratos: Ja. Anna und ich wurden jedoch von Cruxis verfolgt. Wir wanderten von Ort zu Ort, und als du geboren wurdest, nahmen wir dich ebenfalls mit, aber wir wurden schließlich von Kvar entdeckt.

Lloyd: Und dann wurde Mama in ein Monster verwandelt…

Kratos: Ihr Exsphere wurde entfernt. Da ihre Schutzfassung zu schwach war, geriet das Mana in ihrem Körper außer Kontrolle und sie verwandelte sich in ein Monster. …Als sie versuchte, dich zu fressen, hat Noishe dich beschützt, und Anna hatte wieder die Kontrolle über sich… für einen kurzen Moment.

Lloyd: …Noishe hat mich gerettet?

Kratos: Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Noishe so eine Angst vor Monstern hat. Noishe und Anna wurden beide verletzt. Deine Mutter flehte mich an, sie zu töten. (Ich hab erst geschrieben: „Deine Mutter flehte mich an, dich zu töten“! Ich bin so gaga… Kein Wunder, bei 20 Min vor Mitternacht…)

Lloyd: …Ich habe genug gehört.

Kratos: Anna geriet wieder außer Kontrolle und wendete sich wieder an dich. Dann habe ich…

Lloyd: Das ist genug!

Kratos: Ich… habe sie getötet.

Lloyd: *sauer* Ich sagte, das ist genug!

Kratos: Nachher griff Kvar an, und dann bist du mit Noishe und dem Exsphere in die Klippe gestürzt. …Ich schüttelte Kvar und seine Männer ab und kletterte die Klippe runter, aber alles, was ich fand, waren Leichen von Desians, von Monstern halb aufgegessen. …Ich dachte, dass es unmöglich war, dass du das überlebt hättest.

Lloyd: …War das der Moment, an dem du nach Cruxis zurückgekehrt bist?

Kratos: Ich bin selbst das Siegel von Origin. Da Yggdrasil das Siegel von Origin gebrochen hätte, wenn er mich getötet hätte, konnte er mich nicht einfach in Ruhe lassen.

Lloyd: Und du warst damit einverstanden? Obwohl du gegen seine Taten warst?!

Kratos: Alles war so bedeutungslos. Mithos sagte, er würde die Welten wieder vereinen, sobald Martel wiederbelebt werden würde. Ich fing an, zu denken, dass es genug wäre, wenn das Land wieder normal werden würde… Bis ich dich traf.

Lloyd: Mich?

Kratos: Du erinnerst mich an Mithos. Genauso wie du hat Mithos verzweifelt versucht, die Welt zu retten. Er hat nicht aufgegeben. Egal, wie sehr er unterdrückt wurde, er war hoffnungsvoll… bis zu dem Tag, an dem Martel getötet wurde.

Lloyd: Ein Held… so nennen ihn die Leute.

Kratos: Ja, aber es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen dir und Mithos.

Lloyd: Unsere Rasse?

Kratos: Nein, nicht das. Du hast erkannt, dass du in der Lage bist, Fehler zu machen. Oder besser gesagt, wenn du einen Fehler machst, bist du in der Lage, es zu akzeptieren und zuzugeben. Das braucht Mut. Mithos, und auch ich… konnten das nicht.

Lloyd: Den Mut, seine Fehler zuzugeben…

Kratos: Wir waren nicht in der Lage, unseren fehlerhaften Weg zu korrigieren. Wir haben aufgegeben, unsere Fehler zu berichtigen. Du hast nicht aufgegeben.

Lloyd: Wenn du es so empfindest, müsstest du es doch jetzt begriffen haben! Fehler können korrigiert werden. Es ist noch nicht zu spät. Lass uns nach einem Weg suchen, Origins Siegel zu brechen, ohne dein Leben zu opfern… zusammen.

Kratos: …Da ist noch etwas, das ich tun muss. Bis ich in der Lage bin, es dir anzuvertrauen, kann ich noch nicht an deiner Seite kämpfen.

Lloyd: Etwas, das du tun musst?

Kratos: Das Ewige Schwert. Bis ich in der Lage bin, es dir anzuvertrauen… stirb nicht, Lloyd. *will weggehen*

Lloyd: Kratos! Wohin gehst du?

Kratos: …Erlaube Yggdrasil nicht, so weiterzumachen, wie er will. Er ist in der Lage, jede beliebige Zahl an Leben zu opfern. Stoppe Yggdrasil… Stoppe Mithos… bevor dir Colette wieder weggenommen wird. *weggeh*

Lloyd: …Ich werde ihn aufhalten. Ich werde nach Derris-Kharlan gehen und dem allen ein Ende setzen.

~Am nächsten Morgen

Lloyd: Oh, Noishe. Was ist das in deinem Mund?

Noishe: *Winsel*

Lloyd: Ein Anhänger? Was ist? … Das sind Kratos und… Mama? Dann muss dieses Baby wohl… ich sein.

Noishe: *Winsel*

Lloyd: Kratos hat dir das gegeben, oder?

Noishe: *Winsel*

Lloyd: …Okay, ich werde ihn behalten.

*Erhalten: Kratos’ Anhänger*

 

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